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Portugal: Politisches Porträt

20.10.2021 - Artikel

Portugal ist eine parlamentarische Republik. Nach der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 und dem Ende der Salazar/Caetano-Diktatur haben die portugiesischen Kolonien in Afrika 1975 die Unabhängigkeit erlangt. Mit der Verfassung von 1976 wurde die Rückkehr zur Demokratie und zu Rechtsstaatlichkeit vollzogen.

Staatsoberhaupt ist seit März 2016 Präsident Marcelo Rebelo de Sousa. Der portugiesische Staatspräsident wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, kann das Parlament auflösen, die Regierung abberufen und wird regelmäßig zu wichtigen politischen Fragen konsultiert. Die Regierung wird vom Premierminister geleitet.

Portugal ist seit 1955 Mitglied der Vereinten Nationen. Seit 1986 ist es Mitglied der Europäischen Union und gehört zur Eurozone. Ein Großteil der Portugiesinnen und Portugiesen ist sich der Bedeutung der EU für die Entwicklung des Landes sehr bewusst. Ein weiterer Schwerpunkt der portugiesischen Außenpolitik ist die Pflege der Beziehungen zu lusophonen Ländern, insbesondere im Rahmen der Gemeinschaft der portugiesischsprachigen Länder (CPLP). Portugal war Gründungsmitglied der NATO.

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