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Buchdruck

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Wohlmöglich würde unsere Informationsgesellschaft garnicht in ihrer jetzigen Form existieren ohne seine Erfindung.

Womöglich würde unsere Informationsgesellschaft ohne die Erfindung des Buchdrucks in ihrer jetzigen Form nicht existieren. Der Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg entwickelte Mitte des 15. Jahrhunderts den modernen Buchdruck, indem er einzelne Buchstaben und Zeichen aus Metall zu ganzen Seiten zusammenfügte und diese über eine Druckerpresse vielfach auf Papier reproduzieren konnte.

Anstatt unter hohem Aufwand handschriftlich Bücher abzuschreiben, ermöglichte Gutenbergs Prinzip die vergleichsweise unkomplizierte, schnelle und kostengünstige Vervielfältigung von Texten. Das Wissen weniger Gelehrter wurde so auch für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich. Einer der ersten Verkaufsschlager, der mit dieser neuen Technologie gedruckt wurde, die Luther-Bibel, brachte sogar die katholische Kirche ins Wanken.

Heute ist Deutschland immer noch eine der weltweit führenden Buchnationen. Jedes Jahr erscheinen knapp 100.000 Buchtitel hierzulande, 770 Millionen Bücher werden jährlich in Deutschland produziert.

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