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Führungszeugnis

Jemand zeigt mit dem Finger auf ein erweitertes Führungszeugnis

Führungszeugnis, © Stephan Jansen/dpa

01.10.2017 - Artikel

Beantragung

Ein Führungszeugnis ist beim Bundesverwaltungsamt in Bonn zu beantragen. Die Deutsche Botschaft Lissabon kann lediglich die bei der Beantragung aus dem Ausland erforderliche Beglaubigung der Unterschrift des/der Antragstellers/in vornehmen.

Örtliche Zuständigkeit:

Führungszeugnisse werden vom zentralen Register des Bundesamts für Justiz erteilt. Die Anschrift lautet:

Bundesamt für Justiz

- Bundeszentralregister -

Sachgebiet IV21/IR

53094 Bonn

Germany

Form des Antrages

Der Antragsteller muss das 14. Lebensjahr vollendet haben. Der Betroffene kann sich bei der Antragstellung nicht - auch nicht durch einen Rechtsanwalt - vertreten lassen. Der Antrag muss die vollständigen Personendaten des Betroffenen enthalten und von ihm persönlich unterschrieben werden. Die Personendaten und die Unterschrift müssen amtlich bestätigt sein.

Es genügt auch die Übersendung einer beglaubigten Fotokopie eines amtlichen Personalpapiers, aus der sich die Personendaten ergeben. Bitte beachten Sie, dass für die Unterschriftsbeglaubigung gesonderte Gebühren anfallen können.

Eine solche amtliche Bestätigung kann durch eine deutsche diplomatische oder konsularische Vertretung (Gebühr 20,00 Euro) oder durch eine ausländische (portugiesische) Behörde oder einen (portugiesischen) Notar erteilt werden.

Die entsprechende Beglaubigung kann auch von der Botschaft Lissabon oder den Honorarkonsuln in Porto, Lagos und Ponta Delgada vorgenommen werden. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich (Gebühr 13,00 Euro).

Gebühren

Die Gebühr ist im Voraus zu entrichten auf das Konto Nr. 380 01005 bei der Deutschen Bundesbank Filiale Bonn, BLZ 370 000 00;

IBAN: DE49370000000038001005

BIC: MARKDEF1370

Zahlungsempfänger: Bundesamt für Justiz Verwendungszweck: Aktenzeichen des Vorgangs (falls vorhanden) oder Vor- und Nachname der antragstellenden Person.

Die Zahlung kann auch durch Übersendung des in Euro ausgestellten und auf eine deutsche Bank bezogenen Verrechnungschecks erfolgen. Das Führungszeugnis kann erst nach Eingang der Gebühr oder Vorlage eines Zahlungsnachweises erteilt werden (§ 7 Abs. 2 JVKostO).

Verschiedenes

Das Führungszeugnis kann nur dem Antragsteller persönlich an seine Privatanschrift übersandt werden; diese Anschrift ist daher anzugeben.

Auf Antrag kann das Führungszeugnis auch einer deutschen Behörde übersandt werden, wenn das Führungszeugnis von dieser Behörde benötigt wird (nicht an die Deutsche Botschaft Lissabon oder an andere Auslandsvertretungen). In diesem Fall sind die Anschrift der Behörde sowie der Verwendungszweck und/oder das Aktenzeichen des Empfängers anzugeben.

Das Führungszeugnis kann nur in deutscher Sprache erteilt werden. Der Inhalt des Führungszeugnisses richtet sich nach den Bestimmungen des Bundeszentraglregistergesetzes (BZRG)

Hinweis

Alle Angaben in diesem Merkblatt beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen der Botschaft im Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Für Rückfragen steht das Rechts- und Konsularreferat der Botschaft gerne zur Verfügung.



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