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Familienzusammenführung

18.11.2020 - Artikel

Informationen zum Visumverfahren

Zur Beantragung eines Visums zur Familienzusammenführung zu einem in Deutschland lebenden Familienangehörigen ist zunächst eine Terminvereinbarung online notwendig.


Zum vereinbarten Termin muss der Antragsteller persönlich erscheinen und alle notwendigen Dokumente im Original mit jeweils zwei Kopien mitbringen:

  • ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
  • zwei aktuelle biometrische Passfotos
  • Pass
  • Aufenthaltserlaubnis für Portugal (gilt nicht für Antragsteller von Cabo Verde)
  • Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz in Deutschland
  • Meldebescheinigung der Referenzperson in Deutschland
  • Pass und (falls zutreffend) Aufenthaltserlaubnis der Referenzperson in Deutschland (hier genügen Kopien)
  • die Visagebühr in Höhe von 75,- Euro

für Ehegatten:

  • A1 Sprachzertifikat vom Goethe Institut oder Telc
  • Heiratsurkunde im Original

für Verlobte:

  • A1 Sprachzertifikat vom Goethe Institut oder Telc
  • Anmeldung zur Eheschließung gem. §13 Abs. 4 PStG des zuständigen Standesamtes in Deutschland
  • Verpflichtungserklärung

bei minderjährigen Kindern:

  • Geburtsurkunde / Nachweis über die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin
  • Nachweis über die Elterneigenschaft: Heiratsurkunde der Eltern / Vaterschaftsanerkennung / Adoptionsbeschluss
  • Nachweis über die elterliche Sorge: Heiratsurkunde der Eltern / Sorgeerklärung / Gerichtsbeschluss über die elterliche Sorge

Im Einzelfall können zusätzliche Unterlagen nachgefordert werden. Bitte beachten Sie, dass im Visumverfahren zur Familienzusammenführung in der Regel die zuständige Ausländerbehörde in Deutschland beteiligt werden muss und dort weitere Unterlagen von der Referenzperson direkt angefordert werden können. Durch die Beteiligung kommt es zu Bearbeitungszeiten von mehreren Wochen biszu mehreren Monaten.

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